Bestenehrung der Entlassschülerinnen und Entlassschüler des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses und des Mittleren Schulabschlusses 2025/26

Egal, ob der Beginn einer Ausbildung zur Pflegefachkraft oder der Wechsel an eine weiterführende Schule – die fünf Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr im Schulamtsbezirk Coburg für ihren herausragenden Qualifizierenden Mittelschulabschluss beziehungsweise ihren Mittleren Schulabschluss ausgezeichnet worden sind, eint vor allem eines: Sie haben klare Ziele, die sie als Nächstes angehen wollen.

Die Grundlage für ihre erfolgreiche Zukunft haben die Absolventinnen und Absolventen mit Fleiß und Ausdauer in der Schule gelegt. Gisela Rohde (Schulamtsdirektorin und Fachliche Leiterin der Staatlichen Schulämter Coburg) verdeutlichte bei der Bestenehrung in den Räumen der Mittelschule Rödental-Oeslau den dafür notwendigen Aufwand mit eindrucksvollen Zahlen: Rund 1700 Schultage bei neun beziehungsweise rund 1900 bei zehn Schuljahren seien nötig, um einen Abschluss zu erreichen. „Das ist grundsätzlich schon einmal eine sehr anerkennenswerte Leistung“, sagte Rohde mit Blick auf alle erfolgreichen Schülerinnen und Schüler im Schulamtsbezirk.

Für die besten Ergebnisse im Qualifizierenden Mittelschulabschluss wurden Jasmin Gutmann und Niklas Ostrowski von der Mittelschule „Am Moos“ in Neustadt ausgezeichnet. Den besten Mittleren Schulabschluss erreichten Lilly Scheler und Faris Edlebi von der Rückert-Mittelschule Coburg sowie Daniil Andreev von der Mittelschule Rödental-Oeslau.

Auf die besten Mittelschüler warten viele Wege und große Chancen im Berufsleben: (vorne, von links) Lilly Scheler, Jasmin Gutmann, Niklas Ostrowski, Fares Edlebi, Daniil Andreev; (hinten, von links): Bernd Schick, Gerold Gebhard, Christian Neundörfer, Rainer Kissing, Jens Beland, Norbert Anders, Gisela Rohde, Thomas Engel und Martin Stingl.

Foto: Landratsamt Coburg / Berthold Köhler

Mit Fleiß und Ehrgeiz seien die Zukunftsaussichten der Geehrten sehr gut, versicherte Regierungsvizepräsident Thomas Engel in seiner Festrede. Das liege unter anderem auch am sehr flexiblen Bildungssystem in Deutschland, das nach einem erfolgreichen Schulabschluss grundsätzlich viele Möglichkeiten biete. „Die Gesellschaft wartet auf Euch“, ergänzte Thomas Engel mit Blick auf den Fachkräftemangel in vielen Bereichen der Wirtschaft.

Martin Stingl, Stellvertreter von Landrat Sebastian Straubel, unterstrich die Bedeutung, die Eltern und Lehrkräfte auf dem Weg zu einem herausragenden Schulabschluss haben: „Es braucht die richtigen Partner und Verbündeten, die Hilfestellung und Begleitung geben.“ Norbert Anders (Leiter des Amtes für Schulen, Kultur und Bildung der Stadt Coburg) gab den geehrten Schülerinnen und Schülern für ihre „lange Reise“ im Berufsleben den Rat mit auf den Weg, Erfolg nicht ausschließlich über die Zahlen auf dem Lohnzettel zu definieren. Wer sich mit seinem Beruf identifiziere und seine Stärken dort wiederfinde, der habe alles richtig gemacht, sagte Anders.

Als Vertreter der Wirtschaft überreichten Kreishandwerksmeister Jens Beland und Rainer Kissing (Leiter Berufliche Bildung der IHK zu Coburg) Geschenke an die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler. Beide betonten, dass eine berufliche Ausbildung eine sehr gute Basis sei, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich anzugehen.

Die Ehrenurkunden für die besten Leistungen im Schulamtsbezirk überreichte Gisela Rohde gemeinsam mit Christian Neundörfer (stellvertretender Fachlicher Leiter der Staatlichen Schulämter Coburg) und Schulrat Bernd Schick an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Das Team der Mittelschule Rödental-Oeslau sorgte mit der musikalischen Umrahmung sowie einem selbstgemachten Buffet für den festlichen Rahmen der Bestenehrung.